Objektanalyse

Führt ein Makler eine Objektanalyse durch, so dient diese der Preisfindung, der Zielgruppenbestimmung und der Werbebotschaftenermittlung. Als Grundlage für die Entwicklung und Planung von Projekten ist die Objektanalyse ebenfalls wichtig.

Die Betrachtung der Rechtsverhältnisse, die Grundstücksanalyse, die Lageanalyse, die Gebäudeanalyse und die Analyse von Wirtschaftlichkeit und Rentabilität sind Bestandteile der Objektanalyse. Objektspezifische Lagekriterien wie Mikrolage, Makrolage, weiche Lage und harte Lage werden in der Lageanalyse untersucht. Die Topographie, die Grundstücksgröße, die Bodenverhältnisse, die Grundstücksform und die Baurechtsreserven, welche über die baulichen Nutzungsmöglichkeiten Aufschluss geben, werden in der Grundstücksanalyse untersucht.

Die Wohn- und Nutzflächen, die Zahl und Anordnung der Räume, das Alter der baulichen Anlagen der Modernisierungsgrad, die Ausstattung, die Energieversorgung, der Zustand und die Dämmmaterialien zur Energieeinsparung werden in der Gebäudeanalyse ermittelt. Zubehör und Außenanlagen sowie deren Bewertung werden hier ebenfalls erfasst. Grundbuchdaten, Mietverhältnisse, etwaige Baulasten, Pachtverhältnisse, denkmalgeschützte Objektteile, Eintragungen in Abteilung II es Grundbuchs und ähnliches wird im Rahmen der Analyse der Rechtsverhältnisse betrachtet.

Bei Anlageobjekten steht in der Regel eine Renditeanalyse an erster Stelle der Beurteilungsskala. Eine allgemeingültige Analysebereichsgewichtung und ein allgemeingültiges Analyseschema ist in der Regel nicht erkennbar, da unterschiedliche Aspekte je nach Objektart relevant werden können.

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