Dünnbett-Verfahren

Maurer und Fliesenleger setzen das Dünnbett-Verfahren ein, um mit einem Minimum an Arbeitszeit und Mörtel auskommen zu können. Für dieses Verfahren bildet ein sehr planer Untergrund die Basis. Dieser kann mit sehr ebenen Mauersteinen wie  Porenbeton-, Gasbeton- oder Kalksandsteinen sowie Planziegeln erreicht werden. Auf diesen sehr ebenen Untergrund wird beim Fliesen mit einem Spachtel eine meist nur 2 bis 4 mm dünne Schicht aus Mörtel aufgetragen. Die keramischen Fliesen oder die Spaltplatten werden in dieses Dünnbett eingedrückt. Für das Verlegen von Bodenklinker oder grobkeramischen Fliesen ist das Verfahren allerdings weniger geeignet. Insbesondere, wenn alte Fliesenlagen durch Überkleben durch eine neue Fliesenlage ersetzt werden soll, wird das Dünnbett-Verfahren angewandt.

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